Verhaltensregeln beim Umgang mit Riesenbärenklau

In der Gemeinde Mühlau Ortsausgang im Bereich der Kläranlage und auf den folgenden Flächen auf Chursdorfer Flur wurde verstärkt der giftige Riesenbärenklau vorgefunden. Diese Pflanze wurde aus den östlichen Regionen eingeschleppt. Bei Berührung mit der menschlichen Haut unter Einfluss des Sonnenlichtes führt dies zu einer Reizung der Haut. Deshalb wird empfohlen bei Antreffen dieser Pflanze diese möglichst mit Wurzel zu entfernen. Wie dieser Pflanze zu begegnen ist und wie die Entsorgung zu erfolgen hat, entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Merkblatt.

Merkblatt Riesenbärenklau

Leitbild des Landkreises Mittelsachsen

Ihre Meinung ist gefragt!

Der Landkreis Mittelsachsen ist auf der Suche nach einem neuen Leitbild und bittet dazu die Bürger um Unterstützung. Weitere Informationen, sowie den Fragebogen zum Ausfüllen finden sie hier:

Der Fragebogen ist auch online unter https://www.buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/msn/startseite zu finden.

6. Irish Night am 23.04.2016 in der Linde

Der Club Mühlau 01 e.V. veranstaltet dieses Jahr die 6. Auflage der Irish Night im Saal des Landgasthofes Linde.

Aufgrund der begrenzten Zahl an Eintrittskarten empfehlen wir dringend, den Vorverkauf zu nutzen. Es gibt auch wieder die Möglichkeit, Sitzplätze zu reservieren.

Einlass: 20 Uhr
Eintritt: 12 Euro
Vorverkauf am 08.04. und 15.04. von 19 – 21 Uhr in der Meuselschänke Mühlau

Irish Night

Sirenenalarmierung am 07. Mai 2016 im Landkreis Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen probt am Samstag, den 07. Mai 2016 um 11.00 Uhr erstmalig das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung vor einer Gefahr“.

Hier finden Sie weitere Informationen:

Informationsschreiben Probealarmierung

Merkblatt Sirenensignale

Pishing – unsere Polizei informiert

Ominöse E-Mail – Schützen sie sich vor Phishing und Betrug

Sie haben bei Pay Pal gekauft und werden zum Abgleich diverser Angaben aufgefordert?

Sobald persönliche Daten gefordert werden bzw. man verleitet werden soll, irgendwelchen Links zu folgen oder Anlagen zu öffnen bzw. zu entpacken, sollten die Alarmglocken läuten.

Geben Sie niemals die Zugangsdaten zum Online-Banking oder Ihre Personalien, Adresse sowie Kreditkartennummer(n) ein, wenn Sie dazu per Mail aufgefordert werden.

Leider können auch aufmerksames Verhalten und gute Information nicht alle kriminellen Handlungen verhindern. Sollten Sie doch Opfer einer Straftat geworden sein, bleiben Sie bitte nicht tatenlos, sondern erstatten Sie so schnell wie möglich Anzeige bei der Polizei. In Sachsen können Sie das auch per Internet über die Online-Wache tun.

Informieren Sie Ihr Kreditinstitut.

Über www.bsi-fuer-buerger.de (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) können Sie sich über die Arten von Bedrohungen aus dem Internet informieren.

Ihr Bürgerpolizist

Reinhart Nestler

MAZ – Leserbrief vom 26.11.2015

Folgender Leserbrief inkl. Antwort vom Bürgermeister kann leider aus Platzgründen nicht im Mühlauer Anzeiger abgedruckt werden – deshalb findet die Veröffentlichung hier statt:

Die Ausführungen unseres Bürgermeisters, Herrn Petermann, auf Seite 1 des MAZ vom 26.11.2015 habe ich mit Befremden zur Kenntnis genommen. Er führt den verzögerten Baubeginn unserer Kita u.a. darauf zurück, dass es in der öffentlichen Verwaltung „nicht immer so wie in der freien Wirtschaft“ läuft und dort stattdessen auf gesetzlichen Vorschriften bestanden wird und Mitarbeiter krank oder in Urlaub sind. Aus meiner mittlerweile fast 20jährigen Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung kann ich versichern, dass dort – und das gilt für fast alle Kolleginnen und Kollegen – versucht wird, den Anliegen der Bürger und Kommunen bestmöglich gerecht zu werden. Verzögerungen treten meist nicht durch Versäumnisse oder übertrieben genaue Auslegung von Vorschriften durch Ämter selbst ein, sondern sind viel häufiger auf falsche, unvollständige oder gar fehlende Zuarbeiten der Antragsteller selbst zurückzuführen. Ein Blick in die täglichen Nachrichten zeigt, wie glücklich wir uns schätzen können, dass in unserem Land Recht und Gesetz gelten. Ich finde, dass derartige Äußerungen eines Bürgermeisters, der im Übrigen selbst einer öffentlichen Verwaltung vorsteht, unangemessen gegenüber Mitbürgerinnen und Mitbürgern sind, die im öffentlichen Dienst tagtäglich Bestmögliches leisten. Man denke beispielsweise an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sozialämtern oder Ausländerbehörden sowie Polizeibeamte.

Anja Maresch

Die Polizei informiert

Unsere Polizei informiert

Hin und wieder kommt es auch in unserer Region zu Taschendiebstählen. Dabei handeln die Täter oft in Teams und nutzen Tricks, um an Geldbörsen oder andere Wertsachen zu gelangen. Häufige Opfer von Taschendiebstählen sind Frauen bzw. Senioren. Immer wieder lassen sich die Täter neue Tricks einfallen.

Einige Maschen, mit welchen auch hier schon Diebe unterwegs waren:

Der Rempel-Trick: Das Opfer wird im Gedränge angerempelt oder „in die Zange“ genommen; beim Einsteigen in ein Verkehrsmittel stolpert der Vordermann, er bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer aufläuft oder abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.

 Der Drängel-Trick: In vollen Bussen oder Bahnen oder im Gedränge von Märkten rückt ein Dieb unangenehm dicht an das Opfer heran, das ihm den Rücken zuwendet und so die Tasche „griffbereit“ anbietet.

 Der Geldwechsel-Trick: Fremde bitten das Opfer, eine Münze zu wechseln. Während das Opfer die Geldbörse zieht und das Münzfach öffnet, wird es vom Täter abgelenkt. Während dieser beispielsweise seine Münze in die Börse wirft, nimmt er Banknoten heraus.

 Der Supermarkt-Trick: Im Supermarkt fragen Fremde das Opfer nach einer bestimmten Ware. Während es danach in den Regalen sucht, wird die Tasche am Einkaufswagen ausgeräumt.

Oftmals machen es die Opfer den Dieben jedoch sehr leicht. Taschen werden an oder in den Einkaufswagen deponiert. Beim Gang durch die Regalreihen hat man den Wagen jedoch nicht immer unter Kontrolle. Manchmal reichen Dieben nur wenige Sekunden um zuzugreifen.

Die Polizei rät deshalb:

Achten Sie stets auf ihr Eigentum! Legen Sie Taschen, in denen Sie Geldbörsen und Wertsachen haben, nie in den Einkaufswagen!

Tragen Sie Ihre Geldbörse möglichst in Innentaschen Ihrer Bekleidung!

Tragen Sie Handtaschen möglichst vor dem Körper!

Ihr Bürgerpolizist
Reinhart Nestler

Informationen zum Bürgerpolizist für Mühlau

Hier finden Sie Informationen zum Bürgerpolizisten für Mühlau, Herrn Polizeihauptkommissar Reinhart Nestler.

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Mühlau…

…kaum eine Meldung in den Medien kommt dieser Tage an den Problemen vorbei, die unserem Land der Zustrom an asylsuchenden Menschen bereitet. Es steht uns nicht zu, über Rechtmäßigkeit und Angemessenheit zu entscheiden. Wohl aber steht außer Frage, dass sich diese Menschen auf den beschwerlichen und gefährlichen Weg machen, weil die Lebensumstände in ihrer Heimat ein menschenwürdiges Dasein dort nicht mehr ermöglichen. Die Schuldfrage ist geopolitisch zu klären. Was wir tun können und müssen, ist, den Menschen in unserem Land eben dieses menschenwürdige Dasein ermöglichen.

Wer die Zahlen mit offenen Augen verfolgt, wird sich über die Konsequenzen schon lange im Klaren sein: auch in einem so kleinen Ort wie Mühlau werden Unterkünfte gesucht. An Hand der Aufschlüsselungen auf Länder- und Landkreisebene ist den Kommunen auferlegt worden, entsprechende Unterkunftsmöglichkeiten ausfindig zu machen, gegebenenfalls zu ertüchtigen und vorzuhalten. Wie Sie aus der Mitteilung unseres Bürgermeisters schon erfuhren, werden jeweils zu drei Terminen (Mitte Oktober, Mitte November und Ende März) pro 1000 Einwohner Unterkunftsmöglichkeiten für sechs Asylsuchende auszuweisen sein. Für unseren Ort bedeutet dies, dass schon bis zum 15. Oktober für 13 Flüchtliche passende Räumlichkeiten gefunden werden müssen, jeweils weitere 13 zu den anderen Terminen. Wir sind uns im Klaren darüber, dass es keine leichte Aufgabe ist.

Wir bitten Sie, unvoreingenommen an die für uns alle neue Situation heran zu gehen.

Als Gemeinde arbeiten wir mit den übergeordneten Behörden eng zusammen. Trotzdem wird es an jedem von uns Einwohnern liegen, wie wir in unserem Ort eine offene, von Hilfe und Toleranz getragene Kultur den Neuankömmlingen bieten können. Wir sehen z.B. Handlungsbedarf in den Bereichen der kulturellen Integration, der Sprachvermittlung und der Begleitung von Behördengängen. Die Randlage unseres Ortes im Kreis und die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten für Waren des täglichen Bedarfs führen zu erschwerten Bedingungen für das Einleben der Asylsuchenden.

Gemeinsam möchten wir mit Ihnen mögliche Aufgabenfelder erörtern und für deren koordinierte Bearbeitung Arbeitsgruppen bilden. Gleichzeitig hoffen wir, eventuelle Fragen in Verbindung mit Hilfeangeboten beantworten zu können.

Unser Ort wird, wie unser Land insgesamt, gesellschaftliche Veränderungen erfahren. Wir möchten es mit den Mühlauer Einwohnern gemeinsam in die Hand nehmen, diese Veränderungen mit Herz und Augenmaß zu steuern. Dafür bitten wir Sie um Unterstützung.

Wir laden daher alle Bürgerinnen und Bürger, die Möglichkeiten sehen, sich aktiv einzubringen, zu einer Gesprächsrunde am 29. September 2015 um 19:00 Uhr im Saal unseres Kulturzentrums „Linde“ ein.

Der Bürgermeister und Mitglieder des GR

Mühlauer Anzeiger

In Absprache mit unserem neuen Bürgermeister, Herrn Petermann, wird jetzt der Mühlauer Anzeiger wieder wöchentlich hier auf der Webseite veröffentlicht.

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